01

Der Kernschutz

Üblicherweise bilden Feuer, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel die Grundlage. Entscheidend ist, wie der Vertrag einzelne Schadenursachen definiert und welche Ausschlüsse gelten.

  • Sind Nebengebäude, Garagen und feste Grundstücksbestandteile erfasst?
  • Werden Aufräum-, Abbruch- und Dekontaminationskosten ausreichend übernommen?
  • Wie lange sind Mietausfall oder notwendige Hotelkosten abgesichert?
02

Elementargefahren separat betrachten

Überschwemmung, Starkregen, Rückstau, Erdbeben oder Erdrutsch sind nicht automatisch Bestandteil jedes Vertrags. Das konkrete Risiko hängt von Lage, Bauweise und Grundstück ab. Eine Elementardeckung sollte deshalb bewusst geprüft und nicht pauschal ausgeblendet werden.

03

Unterversicherung vermeiden

Gebäude verändern sich: Anbauten, hochwertige Modernisierungen oder eine neue Nutzung können den Versicherungswert beeinflussen. Änderungen sollten dem Versicherer gemeldet und die Berechnungsgrundlage regelmäßig überprüft werden.

  • Bauliche Veränderungen dokumentieren
  • Wohn- und Nutzflächen aktuell halten
  • Verzicht auf den Einwand der Unterversicherung prüfen
04

Unser Praxisblick

Ein sinnvoller Vergleich stellt Leistungsbausteine und Ausschlüsse nebeneinander. Erst danach ist der Preis aussagekräftig. Bestehende Verträge sollten außerdem nach Umbauten, Eigentümerwechseln und größeren Schadenereignissen neu eingeordnet werden.

Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung oder Prüfung deiner persönlichen Situation.